Fünf Tage lang dreht sich in der Kunstfabrik Hannover alles um das Malen mit den Elementen. Wir rühren Pigmente an, arbeiten mit Sand, Marmormehl und Fliesenkleber und lassen uns von den Kräften der Natur inspirieren.





Unter der inspirierenden und motivierenden Anleitung von Carsten Westphal entstehen abstrakte Werke, die an ursprüngliche Landschaften erinnern. Zu Beginn legen wir ein dreidimensionales Relief an. Mit Sand, Marmormehl oder Fliesenkleber – oder einer Mischung aus allem – entsteht die Basis unserer Bilder. Ich experimentiere zusätzlich und arbeite Wurzelstücke, Rinden und Strandfunde in mein Bild ein. Es fühlt sich an, als würde ich ein Stück Natur direkt ins Bild holen.





Schicht für Schicht entwickelt sich das Werk weiter. Farbe, Wasser und Pigmente verbinden sich, verlaufen, trocknen, verändern sich. Schnell wird klar: Ein Bild lässt sich nicht erzwingen. Es gibt Phasen, in denen es unfertig, chaotisch oder einfach „nicht schön“ wirkt. Je nach Mischung und Bewegung der Farben entstehen immer neue Effekte. Ich lerne, loszulassen, zu vertrauen und den Prozess zu genießen, statt ein fertiges Ergebnis erzwingen zu wollen. Der Weg ist das Ziel.





Besonders beeindruckend ist das Arbeiten mit Feuer. Beim Abfackeln der Bilder entstehen durch Schellack, Holzkohle und Eisenspäne faszinierende, unvorhersehbare Strukturen. Hier wird der Prozess noch unmittelbarer – kraftvoll und transformierend.




Zum Abschluss machen wir eine gemeinsame Besprechung, und es ist inspirierend und lehrreich, die Werke der anderen zu sehen – beeindruckend, welche Vielfalt und Ausdruckskraft in dieser Woche entstanden ist.


Fazit: Fünf Tage voller Inspiration, Experimentierfreude und neuer Perspektiven. Ein herzliches Dankeschön an Carsten, der uns stets mit Rat und Tat und immer wieder motivierenden Impulsen begleitet hat – und das Team der Kunstfabrik sowie alle Teilnehmerinnen für diese bereichernde Zeit.




