Die Natur hält auch im Sommer noch viele wertvolle Blütenpflanzen bereit. In unseren beiden neuen Videos stellen wir Hauhechel und Odermennig näher vor – zwei heimische Pflanzen, die oft am Wegesrand, auf Wiesen oder an sonnigen Böschungen zu finden sind.


Hauhechel begeistert nicht nur durch die zarten rosa Blüten, sondern bietet zahlreichen Wildbienen und anderen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Zudem wird dieser Zwergstrauch schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze geschätzt und die Wurzel dient als harntreibendes und entwässerndes Mittel.


Auch der Odermennig mit seinen leuchtend gelben Blüten wird gerne von Bienen, Schwebfliegen und Käfern besucht und trägt so zur Artenvielfalt bei. Als Heilpflanze ist er ebenfalls seit langer Zeit bekannt und hat bereits in den Klostergärten des Mittelalters seinen festen Platz.
Auch Naturgärten leisten einen wertvollen Beitrag. Wer heimische Wildpflanzen, Kräuter und Stauden wachsen lässt, schafft ein kleines Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele weitere Insekten. Schon wenige Quadratmeter mit ungefüllten Blüten wie denen von können helfen, die sommerliche Trachtlücke zu überbrücken.



Besonders schön ist dabei, dass jede Blüte zählt. Ob am Wegesrand, im Garten oder auf einer Wiese – überall dort, wo Pflanzen blühen dürfen, entsteht ein kleines Netzwerk von Nahrungsquellen, das unsere Insekten dringend benötigen – unter anderem Natternkopf, Wilde Möhre, Wegwarte, Malven, Färberkamille, Echtes Labkraut, Blutweiderich, Wasserdost und Kohl-Kratzdistel. Bei uns am Feldweg ist mir dieses Jahr voller Freude aufgefallen, dass um die dort wachsenden Glockenblumen herum gemäht wurde. Vielleicht sind es gerade diese kleinen Gesten der Achtsamkeit, die zeigen, dass Mensch und Natur gut miteinander auskommen können.





Wir wünschen viel Freude beim Anschauen der Videos und beim Entdecken dieser faszinierenden Sommerblüher.




